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Wie Aphrodite gezeugt und geboren wurde

Von Zypern Urlaub | 25.February 2009

21.02.2009. Hier mal kein Fahrtbericht, sondern eine grausam-nette antike Legende, wie im letzten Blog versprochen: Am Beginn der Weltgeschichte herrschte zunächst das Chaos. Ihm entsprangen Uranus, der Himmel, und Gaia, die Erde. Beide zeugten miteinander eine große Kinderschar, darunter die einäugigen Kyklopen und die starken Titanen. Uranos fürchtete seine eigenen Nachkommen und verbannte sie daher in den Leib der Erde.

Mutter Erde aber war damit gar nicht einverstanden. Sie schmiedete eine riesige Sichel und bat ihre Kinder damit den Frevel des Vaters zu rächen. Der jüngste ihrer Söhne, Chronos (die Zeit, siehe Chronometer), war dazu bereit. Er nahm die Sichel und wartete bis Uranos wieder einmal nachts Gaia liebevoll umschlang. In diesem Augenblick entmannte er seinen Vater, und warf dessen Glied hinter sich ins Meer. Es brachte Schaum hervor, aus dem eine schöne Jungfrau emporwuchs: die göttliche Aphrodite.

Lange trieb sie zwischen den griechischen Inseln in der Ägäis umher, doch dann nahm sie Kurs auf Zypern. Hier entstieg sie dem Schaum  des Meeres. Eros nahm sich ihrer an und geleitete sie nach Alt-Paphos, wo ihr die Menschen später ein berühmtes Heiligtum erbauten. Wo immer sie auf dem Wege dorthin ihren Fuß aufsetzte erblühten herrliche Blumen. Die Blumen blühen auch jetzt Ende Februar üppig. Wir folgen Aphrodites Spuren und steuern als nächstes Alt-Paphos an.

Autor: Klaus Bötig

Beitrag aus: Klaus Bötig's Zypern Reisetagebuch |


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