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Von Famagusta nach Bellapais

Von Zypern Urlaub | 17.February 2009

Zypern - Tag 7: 17.02.2009. Von Famagusta geht die Fahrt weiter zum Felsmassiv des Besparmak im Kyrenia-Gebirge und dann wieder an die Nordküste zur gotischen Klosterruine von Bellapais. Kulinarischer Höhepunkt unterwegs: ein Kleftiko mit köstlichem Mesé.

Von Famagusta führt eine Autobahn 61 km weit durch eine weite, jetzt im Februar sehr grüne Ebene bis nach Nicosia im Inselzentrum. Kurz hinter der Zufahrt zu Nordzypern Zivilflughafen Ercan, der von Deutschland aus politischen Gründen nur mit Zwischenlandung in der Türkei angeflogen werden darf, zweigt eine Straße hinauf ins Kyrenia-Gebirge ab. Direkt auf der Passhöhe steht in 600 m Höhe das Restaurant Buffavento, errichtet im Blockhausstil mit dezent folkloristischer Einrichtung.

Der Fünffingerberg

Durch seine großen Panoramascheiben blickt man direkt auf das nur etwa 1 km entfernte Felsmassiv des Besparmak, des Fünffingerberges, den die Griechen Pendadaktylos nennen (siehe Foto). Vom Restaurant an der Passhöhe aus kann man ihn auf markierten Wegen in etwa 3 Stunden umrunden, auch eine Gipfelbesteigung ist für erfahrenere Bergwanderer ohne Seil und Hacke möglich. Wir ziehen es vor, im Restaurant ein Kleftiko zu bestellen – im Backofen zusammen mit Kartoffeln stundenlang gegarte Lammhaxe. Bevor sie kommt, stellt der Kellner nach bester nordzypriotischer Art zehn verschiedene Vorspeisen und Salate auf den Tisch, dazu ein warmes Fladenbrot – und das alles für knapp 10 Euro pro Person.

Danach geht die Fahrt erst einmal hinab in die Küstenebene und kurz darauf wieder bergan in eins der schönsten Bergdörfer Nordzypern, Bellapais (Bellabayis auf Türkisch). Der Roman “Bittere Limonen” von Lawrence Durrell hat es weltberühmt gemacht.

Augustinerkloster in Bellapais auf Zypern

Unmittelbar am unteren Dorfrand stehen die hoch aufragenden Mauern  der bestens erhaltenen Ruine eines fast 800 Jahre alten Augustinerklosters mit gotischem Spitzbögen und schönem Maßwerk, dazwischen ragen schlanke Zypressen auf (siehe Foto). Im großen Refektorium, in dem jetzt manchmal Konzerte gegeben werden, zieren Kreuzrippen das Gewölbe, vom Klostergarten aus fällt der Blick hinunter in die Küstenebene, auf Kyrenia und das Meer. Man fühlt sich wie in einem Stück Frankreich in der Levante.

Autor: Klaus Bötig

Beitrag aus: Klaus Bötig's Zypern Reisetagebuch |


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