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Übernachtung in Lefke

Von Zypern Urlaub | 20.February 2009

Tag 8: 18.02.2009. Über Nacht bleiben wir in Lefke, einem der schönsten Dörfer Zyperns, und übernachten im Hotel Lefke Gardens wie in einer alten Karawanserei.

Das Dorf Lefke auf Zypern

In Lefke trifft der Troodos, Zyperns höchstes Gebirge, aufs Meer. Die vielen alten Häuser des Dorfes stehen in einem Tal, das von einem ganzjährig Wasser führenden Bach durchflossen wird.

Zwischen Zitronen- und Orangenhainen ragen Dutzende von Dattelpalmen auf. Die Häuser sind fast alle aus luftgetrockneten Lehmziegeln erbaut, nur einige offizielle Bauten aus britischer Kolonialzeit sind steinern. Über den Hauseingängen stehen die Jahreszahlen der Erbauung mal in echt arabischen, mal in unseren Ziffern. Drei Minarette markieren die drei Ortsteile.

Nahe dem mittleren Minarett steht unser Hotel, das Lefke Gardens. Drei zweigeschossige Trakte begrenzen einen Innenhof mit Palme und kleinem Pool (Tiefe 1,65 m), die Zimmertüren öffnen sich im Erdgeschoss direkt zum Innenhof hin, im Obergeschoss zu einer Galerie. Zum Hotel mit seinen 21 Zimmern gehören ein nur im Sommer geöffnetes Restaurant und eine ganzjährig geöffnete Nichtraucher-Bar, ein paar Tische und Stühle stehen auch im Innenhof. Innen- und Außenwände sind mit alten Möbeln und Handwerksgeräten dekoriert, erinnern an ein Volkskundliches Museum. Die Übernachtung mit Frühstück kostet 40 €/Doppelzimmer (www.northcyprus.net).

Um den Ort kennenzulernen, unternimmt man am besten einen etwa einstündigen Spaziergang (auch als Autorundfahrt möglich). Am Kreisverkehr am unteren Dorfeingang folgt man dem Wegweiser zum Hotel und dann sofort dem zum „Palm View Cafe“. Man überquert den Bach, passiert eine kleine Kirche und kommt zum Café mit seiner Panoramaterrasse (0,5 l Flasche Efes-Bier ca. 2,50 €, frisch gepresster O-Saft ca. 2 €, frisch gepresster Grapefruit-Saft ca. 1,75 €). Der Blick ist phantastisch: Übers Tal mit seinen Zitronen-, Grapefruit und Orangenhainen blickt man auf Palmen und die drei Minarette des Dorfes. Im Hintergrund sieht man das Meer und landeinwärts sogar den 1951 m hohen, von einer weißen Radarkuppel und einer Fernsehantenne besetzten Olymp, den höchsten Berg der ganzen Insel. Geht man später die Straße weiter, kommt man an der Mittelschule des Dorfes vorbei und über den Fluss wieder ins Dorfzentrum und zum Hotel zurück.

Autor: Klaus Bötig

Beitrag aus: Klaus Bötig's Zypern Reisetagebuch |


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