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Protaras und Paralimni

 

Die Badeorte Protaras und Paralimni sind erst in den 1990er Jahren entstanden und werden von zahlreichen Strandbuchten vor absolut flachem Hinterland gesäumt. Dort gibt es zahlreiche Wassersportangebote. Zwischen den Hotels sind noch einige roterdige Kartoffelfelder geblieben. Auch einige Windräder zur Grundwasserförderung stehen dort noch. Ansonsten aber ist alles total auf Tourismus abgestellt.

  
  
  
Bar in Protaras Windrad Wunschbaum

 

In vortouristischen Zeiten war hier das 2 km entfernte Bauerndorf Paralimni die einzige Siedlung dieser Region. In beiden Küsteorten gibt es einen kleinen, modernen Ortskern, der vor allem von Pubs, Restaurants und Souvenirgeschäften geprägt wird. Wer mehr will als einen reinen Strandurlaub, ist hier am falschen Platz. Mit dem Linienbus kommt man allerdings leicht nach Ayia Napa, der Nationalpark am Kap Greko eignet sich gut für eine – allerdings völlig schattenlose – Tageswanderung.

Die einzige kleine Sehenswürdigkeit in diesem Küstenstrich ist die kleine, erst kürzlich erbaute Kapelle Profitis Ilias auf einem niedrigen Fels. Von ihr aus hat man einen schönen Blick über die ganze Umgebung. Vor der Kapelle steht ein sogenannter >Wunschbaum<. Solche Bäume gab es früher auf Zypern häufig vor Kirchen und Kapellen. Gläubige knüpften Tücher zur Unterstützung ihrer Gebete daran. Am Wunschbaum hier nahe so vieler Urlaubshotels hängen hingegen Papiertaschentücher, Socken, Büstenhalter und manchmal auch ein Turnschuh…

Gleich mit drei Kirchen unmittelbar nebeneinander kann das Binnendorf auf seinem Hauptplatz aufwarten. Die größte ist dem hl. Georg geweiht und wurde in den 1990er Jahren innen vollständig im traditionellen byzantinischen Stil ausgemalt. Die mittlere Kirche, ebenfalls dem hl. Georg geweiht, stammt aus dem 19. Jh. Viel älter ist die Marienkirche Panagia, die im 13. Jh. geweiht und im 15. Jh. erweitert wurde.