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Larnaka

 

Über den internationalen Flughafen von Larnaka reisen die meisten europäischen Urlauber auf Zypern ein. Meist dreht die Maschine im Landeanflug eine Linkskurve über der weiten Bucht von Larnaka, so dass man schon einen sehr guten ersten Eindruck von  Zyperns drittgrößter Stadt (72 000 Einw.) erhält. Im Westen grenzt sie an das Flughafengelände und einen großen Salzsee, in dem den ganzen Winter über Tausende von Flamingos stehen. Das Stadtzentrum mit der historischen Altstadt markieren ein direkt am Ufer stehendes türkisches Fort im Westen und ein Yachthafen im Osten. Dazwischen erstreckt sich ein fast 1 km langer, sehr breiter Sandstrand, der von einer Uferpromenade mit hohen Palmen und vielen Straßencafés gesäumt wird.

 




Beachbar am Stadtstrand von Larnaka Kirche Ayios Lazaros in Larnaka Das Pierides Museum in Larnaka



 Am Strand in Larnaka Strassenschild in Larnaka  Türkisches Fort Larnaka  

   
Auf der Strandpromenade in Larnaka    

 

Im Osten schließt sich ein Gewerbe- und Industrieviertel an die Altstadt an; hier liegen auch der Handelshafen und die Riesentanks der zyprischen Mineralölwirtschaft. Jenseits der Tanks beginnt ein langer Grobsand-Kiesstrand, an dem die meisten Badehotels der Stadt stehen. Landseitig erstreckt sich die Neustadt von Larnaka immer weiter ins Hinterland hinein, das zumeist flache Tafelberge in Richtung Nicosia formen. Bei guter Sicht ist im Nordwesten das Troodos-Gebirge zu erkennen, davor erhebt sich der markante Bergkegel des Stavrovouni in den Himmel.

Larnaka ist ein lebendiges Städtchen, in dem sich Urlauber und Einheimische in etwa die Waage halten. Wirklich schöne, romantische Viertel gibt es selbst in der Altstadt nicht. Alt und Neu bilden ein wenig harmonisches Mosaik, Eleganz ist Larnaka fremd. Dafür wirkt es aber sehr authentisch, weder aufgemotzt noch vernachlässigt. Für einen kombinierten Strand- und Stadturlaub ist es bestens geeignet.

Einige Sehenswürdigkeiten liegen an der Uferpromenade, die im Osten an der Marina beginnt. In den alten Lagerhäusern aus britischer Kolonialzeit sind hier am Europe Square das Paläontologische Museum und die Städtische Kunstgalerie untergebracht. Am anderen Ende der Uferpromenade steht das Larnaka Fort aus der Zeit um 1625 mit dem Nachbau einer Galgenkammer, wie sie die Briten hier bis 1945 nutzten. Westlich des Forts liegt das kleine, ehemalige türkisch-zypriotische Viertel mit seinen kleinen Häusern, in dem die Straßenschilder noch zweisprachig sind: griechisch und türkisch. Parallel zur Uferpromenade verläuft die Haupteinkaufsstraße, die Zitonos Kitieos Street. An ihrem westlichen Ansatz steht die Hauptsehenswürdigkeit der Stadt, die Ayios-Lazaros-Kirche aus dem 10. Jh. mit kleinem Ikonenmuseum. Am östlichen Ende der Straße ragen hohe Araukarien auf Höhe der Marina vor dem Pierides-Museum auf, das zahlreiche Kunstobjekte von der Steinzeit bis zum Mittelalter zeigt.

In der Neustadt von Larnaca steht das Archäologische Museum. In seiner Nähe können die Ausgrabungen der antiken Stadt Kition besichtigt werden. Besonders  schön ist ein Spaziergang entlang des Westufers des Salzsees in Flughafennähe: Da steht zwischen hohen Palmen die kleine, 1816 erbaute Moschee Hala Sultan Tekke, das bedeutendste Pilgerziel der auf Zypern lebenden Moslems. Zwischen etwa November und April kann man von hier aus auch gut die vielen Tausend Flamingos im Salzsee beobachten.