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Fast wie ein griechisches Inselstädtchen - Polis

Von Zypern Urlaub | 18.March 2009

Tag 13: 23.02.2009. Auf Zypern spricht die Mehrheit der Bevölkerung zwar Griechisch, aber Zypern ist ein selbständiger Staat – und beileibe nicht nur noch eine griechische Insel. Echte Griechenlandfans werden sich auf Zypern eher unwohl fühlen – vieles ist hier neuer, moderner, besser organisiert. Die Menschen sind lieb, aber auch langweilig, die Natur lässt die griechische Wildheit vergessen.

Polis 

Wer die griechischen Inseln mag, wird sich wahrscheinlich in Polis am wohlsten fühlen, das nur 40 km vom Touristenzentrum Paphos entfernt an der Nordküste liegt. Berliner Rucksacktouristen haben es vor 40 Jahren als ihr Urlaubsparadies entdeckt, haben bis vor etwa 10 Jahren die Mehrheit der Feriengäste gestellt. Großhotels gibt es hier überhaupt nicht, die großen Veranstalter haben Polis nicht im Programm. Man wohnt in kleinen Apartmentanlagen, in Pensionen oder auf dem Campingplatz direkt am Meer in einem alten Eukalyptushain. Wir haben ein großes Apartment für eine Nacht im Mariela (www.marielahotel.com) schon für 35 Euro bekommen, bei längerem Aufenthalt kostet es auch im Sommer (außer im August) nicht mehr.

Polis ist eigentlich kaum mehr als ein großes Dorf. Alles touristische Leben beschränkt sich auf die etwa 400 m lange Hauptgasse, die zur Hälfte Fußgängern vorbehalten ist. Hier sieht man und wird gesehen, sitzt in Straßencafés und –bars und genießt den Tag. Gleich am nördlichen Anfang der Gasse ist Costas Bar meine Lieblingsadresse (Musik der 60er bis 80er Jahre, gut Englisch sprechender Wirt, sehr kommunikative Atmosphäre). Am südlichen Ende betreibt Tina aus Mecklenburg-Vorpommern, die hier mit einem Zyprioten verheiratet ist, ein tolles Café, das >Kivotos 3000< (siehe Foto). Hier treffen sich auch die jüngeren, in der Gegend wohnenden Ausländer. Im Sommer finden im dreiwöchigen Wechsel Kunstausstellungen statt, manchmal gibt es Live-Musik, immer gute Gespräche – und für 50 Cent kann man deutschsprachige Urlaubslektüre erwerben. 

Wer baden will, geht entweder zum Kiesstrand am Campingplatz oder läuft ein paar Minuten Richtung Westen, wo ein langer Sand-Kiesstrand bis zum Fischerhafen Latsi reicht, wo auch zahlreiche Wassersportarten angeboten werden. Wer mag, kann in Polis Mountainbikes mieten – und gut ausgeschilderte Wanderpfade gibt es in der Umgebung gleich mehrfach.

Autor: Klaus Bötig

Beitrag aus: Klaus Bötig's Zypern Reisetagebuch |


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