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Burg St. Hilarion

Von Zypern Urlaub | 22.January 2009

Die Burg St. Hilarion ist eine gut erhaltene Bergfestung in der Region Girne in Nordzypern.
Zuerst stand hier nur eine Kirche, dann ein Kloster und erst zum Schluss wurde sie eine robuste Wehranlage unter der Herrschaft des Königshauses. Benannt wurde die Burg nach einem Einsiedler aus Palästina. Er starb 372 und die Byzantiner errichteten Kloster und Kirche zu seinem Gedächtnis.

Burg St. Hilarion auf Zypern

Im Auftrag von Richard Löwenherz wurde die St. Hilarion um 1191 von Guido de Lusgnan belagert, die aber nach kurzer Zeit auf Anweisung des Stadthalters Isaak Komemnos an die Franken übergeben wurde. Lusignan hielt daraufhin die Tochter Isaaks auf der Burg gefangen.

Eine große Rolle spielte die Burg von 1228 und 1231 im Kampf zwischen Staufer Friedrich II.  und Jean d’Ibelin um die Herrschaft über Zypern.

1373 – während der genuesischen Invasion Zyperns, verteidigte Peter der I. die Burg. Eleonore von Aragon, die Frau von Peters Widersacher, vermutet dass Peter ihren Mann umgebracht hatte und verlies das genuesische Lager. Sie ging zu Peter und konnte ihn davon überzeugen dass ihn seine bulgarischen Soldaten verraten wollten. Darauf lies Peter 300 Soldaten die Burgwand hinunterstürzen.

Ein mächtiges Tor führte in die innere Burg, die mit einer Kapelle und einem imposanten Refektorium. Dies diente bei den Lusignans als Bankettsaal. Von da aus gelangte man zum Belvedere und der Küche. Im Südteil der Burg kann man heute vom “gotischen Fenster der Königin” auf das Dorf Karmi blicken. Im unteren Teil der Burg lagen die Ställe und ein Torbogen führt zur oberen Burg.

Beitrag aus: Zypern Sehenswürdigkeiten |


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