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Abends in Dipkarpaz

Von Zypern Urlaub | 17.February 2009

Zypern - Tag 4: 14.02.2009. Wir übernachten in Dipkarpaz, dem östlichsten Dorf auf der Karpaz-Halbinsel. Zwei äußerst originelle Unterkünfte und zwei gute Restaurants sind hier empfehlenswert.

Dipkarpaz, das die Griechen Rizokarpaso nennen, ist ein echtes Bauerndorf, dessen einfache Häuser sich über ein kleines Hochtal ausbreiten. Zwischen ihnen bleibt viel Platz für kleine Felder und Gärten, Brachflächen und Rinderställe. Das kaum erkennbare Dorfzentrum wird durch eine ältere Kirche und eine moderne Moschee sowie durch ein paar ärmliche Läden in einem Arkadenbau aus der britischen Kolonialzeit markiert. In Dipkarpaz leben noch mehrere hundert griechische Zyprioten – sogar einen orthodoxen Priester und eine griechische Grund- und Mittelschule ist vorhanden.

Pension Karpaz Arch Houses

Wir haben ein Zimmer direkt im Dorf in der Pension Karpaz Arch Houses bekommen (www.karpazarchhouses.com, DoZi mit Frühstück 34 €). Die Pension besteht aus mehreren historischen Gebäuden (siehe Foto), die früher eine Art Gutshof bildeten, die Zimmer sind schlicht traditionell möbliert und geräumig, freilich ohne besonderen Komfort.

Gleich neben der Pension ist das Restaurant Manolyam mittags und abends geöffnet, wo die Kellner ausgezeichnet Englisch sprechen. Jetzt sitzt man drinnen gemütlich, im Sommer speist man auf der Dacheterrasse mit Blick übers Dorf aufs Meer. Wir bestellen das “Village Meal”, eine Riesenportion Ratatouille, wahlweise mit Hühnerfleisch oder Rührei, bekommen dazu vier verschiedene Vorspeisen, Salat und Schafsmilchyoghurt (ca. 9 €/Person). Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist Spitze!

Eine Alternative für wärmere Tage wäre das Oasis at Ayfilon (www.oasishotelkarpas.com) etwa 3 km außerhalb des Dorfes direkt an der Nordküste. Hohe Palmen ragen hier neben der idyllischen Ruine einer mittelalterlichen Kirche auf, die in den Ruinen einer frühchristlichen Basilika steht. Direkt am Meer haben die jungen Wirtsleute der Taverne Oasis sechs schlicht, aber künstlerisch-modern eingerichtete Zimmer erbaut, von denen man kaum mehr als 5 m bis ins Meer geht.

Die Wände sind in Mischtechnik gestaltet, an den Wänden hängen türkische Kelims, überm Bett ein Moskitonetz. Von der schmalen Terrasse aus blickt man hinüber zum nur wenige Meter entfernten, etwa 40 m langen Sandstrand – und erlebt abends meist einen prächtigen Sonnenuntergang. Wer einen Hang zum Eremitendasein hat, ohne kleine Kinder reist und die absolute Nähe des Meeres liebt, ist hier in der warmen Jahreszeit bestens aufgehoben!

Autor: Klaus Bötig

Beitrag aus: Klaus Bötig's Zypern Reisetagebuch |


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